Samstag, 4. September 2010
Bücher verbr…. ähh Games wegwerfen in Stuttgart PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von MaaM   
Sonntag, 18. Oktober 2009

Die gute alte deutsche Tradition „Bücher verbrennen“ wurde dieses Wochenende wieder ins Leben gerufen, etwas abgeändert allerdings aber trotzdem wieder zu erkennen. Die Anti-Killerspiel-Debatte wurde durch das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ wieder mal neu belebt. Wie das Ganze abgelaufen ist könnt ihr unter weiter… lesen

Das weltbekannte „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden” das sich nach dem Amoklauf von Winnenden gründete, welch Überraschung, rief Jugendliche und die die es Mal waren, dazu auf Ihre Computerspiele die „das Töten simulieren“ in einen Container zu werfen. Dafür sollten unter allen die mitmachen ein unterschriebenes Trikot der deutschen Nationalmannschaft verlost werden, alle aktuellen Spieler sollen wohl ihren Hermann drunter gesetzt haben.

Ich will mal so sagen: Noch nie war es wohl so einfach ein Trikot unserer Nationalmannschaft zu bekommen. Hier ein Video wie viel um 14 Uhr herum im Container lag:

 

http://www.youtube.com/watch?v=kR8FMLw5IR4

 

Und so sah der massige Auflauf zeitgleich vor dem Container aus:

 

http://www.youtube.com/watch?v=f5mSv6ROhJE&NR=1

 

Und da ja nicht so viel los war, mussten die Medien wohl alles selbst inszenieren:

 

http://www.youtube.com/watch?v=LW68hN9LTGo&feature=player_embedded

 

Ich weis ja nicht wie es euch geht aber 50€ einfach so wegwerfen, ich glaub da haben die Initiatoren der ganzen Aktion etwas falsch gerechnet. Am Ende lagen wohl zwei PS2 Spiele (darunter GTA SA) ein Gameboyspiel und eine gebrannte CD drin. Ich hab im Radio noch gehört dass wohl „das strittige Spiel Counter Strike“ auch im Container lag, ich geh Mal davon aus das es die gebrannte CD war. Für mich eine sehr lustige „Fail-Aktion“. Es wurde natürlich ein positives Resümee vom „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden” gezogen:

 

„Zu der Veranstaltung am Samstag, 17. Oktober 2009 stand auf dem Platz vor der Staatsoper in Stuttgart ein Container bereit. Gesammelt wurden Spiele, die das Töten von Menschen simulieren! Bei dieser sehr erfolgreichen Aktion, die ab 10 Uhr stattfand, konnten viele Gespräche und Diskussionen mit Befürwortern sowie Menschen, die anderer Meinung sind, geführt werden. Mit dieser Veranstaltung des Aktionsbündnisses zusammen mit dem Familienzentrum Thieß begann das Projekt „Familien gegen Killerspiele“ das danach in verschiedenen Städten fortgesetzt werden soll.“

 

Man kann sich es auch schön reden, ich find es nur lustig und peinlich zu gleich, ach ja zeitgleich wurde nebenan eine „Gegendemo“ organisiert, in der man seine Spiele gegen andere tauschen konnte. Von dieser sind leider keine Vids vorhanden, ich kann mir aber vorstellen dass sich da auch nicht viel eingefunden haben.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 19. Oktober 2009 )
 
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